Pfarrverbund Blankenheim
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Geschichte und Bauten der Pfarrgemeinde Lommersdorf

 

Geschichte: Der alte ort Lommersdorf ist im liber valoris, einem Abgabenverzeichniss den Kölner Erzbischof aus 1308 im Dekanat Eifel verzeichnet. In einer Urkunde aus 1226 wird zum ersten Mal von einer ecclesia in Lommersdorf gesprochen, deren 'Provisor' Otto dem Kloster eine Spende gemacht hatte. Unter den Pfarrern sind Prämonstratenser gewesen. Möglicherweise war Lommersdorf der Abtei Steinfeld inkorporiert. um 1590 wqurde die Sakramenstbruderschaft ins Leben gerufen. Zur Pfarre gehörten die Kapellen in Freilingen und Ahrhütte. 1803 wurde die Kapelle Ahrhütte, bei der Organisation des 'französichen' Bistums Trier, der Pfarre Dollendorf zugeteilt. lommersdorf gehört seit dem, zum Kanton, später Dekanat, Blankenheim, das 1825 wieder zum Erzbistum Köln kam.

Pfarrkirche zu den hl. Aposteln Philippus und Jakobus: Die erste Steinkirche wurde schon im 12. Jh. gebaut. Sie war wohl ein Saalbau (vielleicht auch eine Basilika) mit zweigeschossigem Westturm, der noch heute steht. Im 16. jh. wurde an Stelle des Langhauses eine schöne dreischiffige, asymetrische Staffelkirche gesetzt. (beginnend mit dem Chor, Ende des 15. Jh und endend mit dem Schiff  um 1570/80) Die westlichen Joche der Seitenschiffe, beiderseits neben dem Turm, scheinen Anbauten aus dem 18./19. Jh. zu sein. 1896 wurde das Kirchendach erneuert. 1950 erhielt das westportal eine Vorhalle nach Plan von willy Rommé, Aachen. 1978 wurde die Kirche instand gesetzt und am 25. Juli 1981 wurde der Zelebrationsaltar geweiht.

Kapelle zum hl. Martin von Tours in Freilingen: Der Ort war schon zur Römerzeit besiedelt. Bei einer Visitation 1678 hatte Freilingen noch zwei Kapellen. 1734 ist aber nur noch von einer Kapelle die Rede.1891 brannte die Kapelle ab. Schon 1895 konnte die neue Kapelle geweiht werden. 1933 wurde die barocke Madonnenfigur (Holz um 1700) auf den Altar gestellt. Seither findet alljährlich im Oktober eine Wallfahrt des Dekanats zur 'Mittlerin der Gnaden' statt. Die Kapelle wurde 1949 und 1956 um eine Sakristei und ein Joch erweitert. 1972 wurde der Glockenstuhl und im Jahr 1982 das Dach der Kapelle erneuert.

 

 

 

 

 
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